Bei der Vorstellung des Wahlprogramms der Linkspartei erklärte Oskar Lafontaine, dass die Abgeordneten der Linkspartei bei einem Einzug in den Bundestag gegen die Fortführung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr stimmen werden. 
Da sich alle Staaten, die sich an dieser Art des Antiterrorkrieges beteiligen, der Gefahr aussetzten, selbst Opfer von Anschlägen zu werden, solle man diese Bundeswehr-Mission nicht verlängern. Es sei schließlich vornehmlichste Aufgabe der Regierung, die deutsche Bevölkerung vor terroristischen Anschlägen zu schützen.
Gegen diese Ansicht stellte sich Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD). Die Beteiligung am Afghanistan-Einsatz sei ein Fall von internationaler Solidarität und konkrete Friedenspolitik.